Die mit ihrer Familie in New York lebende Emilie Raffa schloss 2006 ihre Ausbildung am International Culinary Center erfolgreich ab und arbeitete u.a. als Köchin. 6 Jahre später, im Jahr 2012, startete Emilie ihren Foodblog The Clever Carrot und ist damit das kulinarische Talent und der kreative Kopf hinter dem erfolgreichen Blog. Jetzt, nach nur 4 Jahren, veröffentlichte sie ihr erstes eigenes Kochbuch. Und auch sonst sind ihre Rezepte heiß begehrt. So erscheinen sie in zahlreichen US Koch- und Modemagazinen.

Nicht umsonst ist The Clever Carnot so erfolgreich: Emilie schafft es immer wieder aufs Neue die Zubereitung komplexer Gerichte einfach und nachvollziehbar darzustellen. Dafür sorgen die vielen praktischen Tipps und Tricks, die den Leser bei ihr erwarten. Hinzu kommen frische Zutaten, wunderbare Bilder und eine schier unendliche Bandbreite an kreativen Rezeptkombinationen.

mediterranean kale salads in jars

“Dies ist kein Diätblog. Es geht mir darum, eine gesunde Balance zu finden und nur mit frischen, echten Zutaten zu kochen” erklärt sie auf ihrer Seite. Willst Du mehr erfahren? Dann lies unten weiter. Viel Spass!

1. Hallo Emilie. Wie kam The Clever Carrot zustande?

Emilie Raffa The Clever Carrot

Fuer mich war The Clever Carrot das perfekte Mittel um meinen Weg zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung festzuhalten. Dann entwickelte sich das Konzept weiter. Tipps und Tricks rund ums geschickte und umaufwändige Kochen kamen zu den reinen Rezepten hinzu. Die kulinarische Welt habe ich schon immer geliebt, denn selbst als kleines Kind war ich fasziniert von den verschiedenen Aromen, Geschmacksrichtungen und Konsistenzen der Nahrungsmittel. Und wisst Ihr was dabei immer noch das Beste ist? Man hört einfach nie auf zu lernen.

2. Du schränkst Dich auf keine spezielle Diät ein, wie es scheint. Was ist das Motto, dass Du in Deinen Rezepten an Deine Leser vermittelst?

Für mich gilt das Prinzip einer ausgewogenen Ernährung. Und mit „ausgewogen" meine ich das, was man isst und wie man es zubereitet. Ich koche und backe nur mit echten und vollwertige Zutaten. Und wenn ich mir etwas mit Butter gönne, dann muss es auch richtige Butter sein! Keine Imitationen oder Magervarianten. Processed foods, also alles was verarbeitet an den Mann gebracht wird, benutze ich so wenig wie möglich. Ebenso Zucker. Wenn es um die Zubereitung geht, sind meine Rezepte simpel und extrem wandlungsfähig. Ich biete gerne Alternativen an, zum Beispiel für Vegetarier, oder für diejenigen mit Gluten-Intoleranz.

Italian-Almond-Ricotta-Cake

3. Stichpunkt Inspiration. Wer oder was inspiriert Dich zu Deinen Kreationen?

Alles. Einfach alles! Und ich meine nicht nur Essen. Witzigerweise finde ich die Inspirationen oft wenn ich nicht in meiner Küche stehe, sondern irgendwo anders bin. Eine neue Idee kann beim Lesen eines Buches kommen, beim Rasenmähen, im Gespräch mit Freunden - all diese Momente, die vielleicht im ersten Augenblick nicht relevant erscheinen, treiben meine kreative Ader an.

4. Du hast gerade Dein erstes Kochbuch herausgebracht. Herzlichen Glückwunsch! Was empfiehlst Du anderen Foodbloggern, die das selbe Ziel anstreben?

Danke! Es war eine ganz schön pannende Erfahrung. Zu allen Foodblogger, die das auch anstreben, wuerde ich sagen: „Es ist keine einfache Aufgabe. Du musst Dein Konzept gut definieren und den Fokus darauf haben. Bleib Dir und Deiner Idee treu, hör auf das, was Deine Leser sehen möchten, und lass Deinen Verstand nicht Deine kreative Ader beherrschen.


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